Peking

Peking: Der Endspurt beginnt

…und der Montag ist auch schon wieder rum. Eigentlich vergehen die Tage hier wie im Flug. Trotzdem noch so lange, bis ich nach Hause kann. Nichtsdestotrotz muss ich noch ein wenig was arbeiten, um das Pensum bis zum Ende der Woche zu schaffen.

Heute war wieder ein normaler Arbeitstag ohne viel Highlights, außer dass ich allen Leuten grad auf die Füße treten muss, mir zügig die fehlenden Informationen zu beschaffen oder zu schicken. Mittags sind wir alle zusammen Mittagessen gegangen. An dieser Stelle möchte ich mal ein paar Leute aus dem Büro vorstellen:


v.l.n.r.: Dennis, Lisa (meine Fahrerin), Ruby, Greace

v.l.n.r.: Jemmy, Jiang

Den Rest der Leute im Büro werde ich in den nächsten Tagen wohl auch mal erwischen, damit ich alle auf meine Seite hier bekomme.

Peking: Ming Gräber und chinesische Mauer

…das war ein schöner Tag, auch wenn mich mein Bauch heute etwas geärgert hat. Er ist doch nicht das Essen hier gewohnt und hat mir das heute mehrmals deutlich gezeigt.

Heute morgen um 8.00 Uhr ging es mit dem Tourbus zu den Ming Tombs (Gräber der Ming Dynastie). Ein kurzer geschichtlicher Einblick, den ich an dieser Stelle nicht vertiefen möchte, und sehr schöne Tempelanlagen und Parks waren sehr beeindruckend und schön anzusehen, bzw. zu hören.

Nachdem wir hier durch waren, fuhren wir weiter zu einer Jadefabrik, in der Souveniers gekauft werden konnten und dort gab es auch ein leckeres Mittagessen.

Nach dem Lunch wurden wir zum eigentlichen Highlight an diesem Tag gebracht. Eins der bekanntesten und schönsten Teilstücke (Badaling) der chinesischen Mauer sollte unser Hauptprogrammpunkt heute sein. Inkl. einer kleinen (eigentlich war sie ziemlich anstregend) Klettertour hoch zu einem der 40.000 Wachtürme. Wow, war das anstrengend in der Sonne.

Aber nicht die Sonne war das eigentliche Martyrium, sondern die Beschaffenheit des Weges. Das war an einigen Stellen schon ziemlich kriminell und ich wunderte mich über einige ältere chinesische Menschen, die diesen Weg auch auf sich nahmen. Der Krankenwagen soll angeblich eine feste Einrichtung an den Einstiegsstellen der chin. Mauer sein. Ich verstand recht schnell warum, denn wir jungen, ach so fitten, Leute kamen ebenfalls sehr ins Schwitzen und Schnaufen. Unser Tour Guide warnte uns vorher, vorsichtig zu sein und keine Experimente zu machen. Und er ließe dort nur fitte Leute hoch, die gut auf den Beinen sind.

Es waren Passagen dabei, die so steil waren, dass wir fast auf allen Vieren dort hoch mussten. Nicht zuletzt die Steine waren sehr glatt und die Stufen alles andere als gleichmäßig. Der Blick den man allerdings alle paar Meter zurückschweifen ließ, weil man eine kleine Pause einlegte, war gigantisch. Leider kam bei mir nicht das Bewußtsein auf, dass ich gerade auf der chin. Mauer stehe. Vielleicht war es einfach zu beeindruckend. Wir erklimmten recht zügig den Wachturm und das Erfolgserlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Der Abstieg schließlich, war auch nicht viel einfacher als der Aufstieg, da wir abwärts auch wieder die ziemlich steilen und dazu glatten Stellen überwinden mussten. Trotz aller Anstrengungen aber ein tolles und beeindruckendes Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde.

Auf dem Rückweg fuhr unser Tourbus einen kleinen, nicht eingeplanten, Umweg, um uns das Olympische Gelände, Olympische Sommerspiele von 2008, im Vorbeifahren zu zeigen. Wir sahen den “Watercube” in dem Michael Felbs 8 Goldmedaillen holte. Wir sahen ein paar andere Stadien für diverse Sportarten und auch einen Blick auf das Olympische Dorf konnten wir werfen. Sehr cool, das auch mitnehmen zukönnen.

Als wir alle dachten, jetzt geht es nach Hause, überraschte unser Tourguide uns ein zweites Mal. Er lud uns alle zu einer traditionell chinesischen Teezeremonie ein. Das war sehr interessant anzuschauen und die 5 Sorten Tee, die wir in kleinen Bechern probieren durften, war der bisher hochwertigste, aromtischste und leckerste Tee, den ich in meinem Leben getrunken habe.

Alles in Allem ein runder Abschluss eines runden Tages, der mir, neben anderen schönen Eindrücken, in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
Jetzt bin ich platt und freue mich auf ein feudales Abendessen nach einem großen Tag.

Peking: Antikmarkt und happy Shopping

Yippie, war ich heute erfolgreich. Habe alle Mitbringsel und Selberbehalterl auf dem Antikmarkt bekommen und habe sie gerade alle hier auf dem Boden im Apartement ausgebreitet und  erfreu mich daran.

Der Antikmarkt heute vormittag war sehr interessant und lud zum länger Verweilen ein. So viel Grusch und schöne Sachen die der Mensch nicht braucht. Und so billig. Ich hatte morgens erst das Bedürfnis noch etwas Geld abzuheben, meine Karte hat an dem Automaten aber nicht funktioniert. So bin ich mit, wie ich dachte, viel zu wenig Geld in der Tasche zum Antikmarkt gefahren. Aber das Geld hat locker gereicht. Mein Begleiter, Aufpasser und Dolmetscher, Edgar, hat toll für mich verhandelt. Was mich wundert ist, dass man immer auf weniger als den halben Preis runterhandeln kann. Ich hab das dann mal selber probiert und sogar bei mir hat es funktioniert. Erfolgserlebnis.

Wir hatten leider nicht allzu viel Zeit, weil ich um 13.00 Uhr im Büro sein wollte, da wir heute ein wichtiges Meeting mit dem Auftraggeber hatten. So sind wir dann nach viel zu kurzen zwei Stunden vom  Markt heruntergegangen und ich habe mich auf zum Apartement gemacht, um meinen Rucksack mit dem Computer zu holen und um mich ein wenig frisch zu machen und etwas Schickeres anzuziehen. Schließlich bekommt man nicht alle Tage den Marketingleiter von PetroChina, Chinas größtem Ölkonzern, zu Gesicht.

Das Meeting verlief zu meiner Überraschung ganz gut und mein Englisch, was ich ja die letzten Tage gut trainieren konnte, ließ mich auch nicht im Stich, als ich mein 140 Seiten-Booklet Seite für Seite präsentieren musste. Puhh, geschafft, auf die Schulter klopf. Yepp, ich war richtig stolz auf Steffi und mich, als Herr Xu (sprich: Tschu) zu mir sagte, er danke mir für die viele Arbeit und Mühe, die ich mir mit dem Booklet gegeben habe.  Man sähe, dass wir viel Zeit investiert hätten. :) Danke auch an Steffi an dieser Stelle für die gute Vorlage!

Dennoch hat diese Freude nicht allzu lange angehalten, als dann in dem Meeting herauskam, dass er noch einige Ergänzungen wünscht, er mir Montag noch ein paar Sachen schicken wird, am Mittwoch ein Meeting hat, bei dem mit Sicherheit noch ein paar Anmerkungen zum Booklet kommen und erwartet das bis Ende nächster Woche diese eingepflegt sind. Das hieße für mich, dass ich frühestens Samstag nach Hause fliegen kann, was heute schon ein kleiner Weltuntergang für mich war, da ich nach fast zwei Wochen langsam ziemlich Heimweh nach meinem Spatzl und good old Germany bekomme. Ich warte jetzt mal ab, was der Montag bringt und evtl. brauche ich meinen Flug am Mittwoch doch nicht canceln.

Nun werde ich mich aber langsam ins Bettchen verabschieden, da ich morgen frei habe und es früh um 8.00 Uhr auf zum 2. Hardcore-Sightseeing-Trip geht. Es wird noch nicht verraten was ich mir gebucht habe. Alle Fotos und Infos folgen morgen.

Peking: ein ganz normaler Arbeitstag

Heute war heiß und sonnig und viel Arbeit. Das zusammenfassend für diesen Tag. Ich war allerdings sehr effektiv und habe heute viel Arbeit geschafft, sodass ich morgen einen halben Tag frei haben werde und auf den Antikmarkt gehen kann. Endlich ein bißchen shoppen nach der vielen Arbeit.

Gleich werde ich zum Essen mitgenommen. Es gibt Sezhuan-Art. Ich bin mal gespant wie scharf das sein wird. Ich berichte später und werde vielleicht ein paar Bilder online stellen können.

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So, bin jetzt wieder im Apartement und bin lecker satt und ziemlich angetrunken. Das heiße, schwüle Wetter und Wein vertragen sich nicht gut. Wir waren in einem bekannten Pekinger Sezhuan Restaurant und ich war wirklich begeistert von diesem Essen. Sehr fein, teilweise sehr scharf, aber sehr schmackhaft.

Danach gingen wir noch in einen Biergarten, der sehr europäisch war und zum länger Bleiben einlud. Ich war allerdings sehr müde und konnte deswegen und auf Grund meines Weinkonsums den englischen Gesprächen meiner Gastgeber nicht mehr allzu gut folgen. Morgen ist Antimarkt geplant, auf de ich mich schon sehr freue. Ich werde dort wieder viele Bilder machen und befürchte, dort auch genauso viel zu shoppen. Mal schauen. Guts Nächtle.

Peking: Reisevorbereitungen und Koffer packen

…nun ist es soweit und ich muss Koffer packen. Bald geht es auf nach Peking (Beijing) zum Arbeiten für einen Kunden. Meine Kollegin, die ich dort ablöse hat mir schon Einiges berichtet und meine Nervosität hält sich noch einigermaßen in Grenzen. Viele Vorbereitungen konnten erst heute anlaufen, weil ich natürlich keinen Reisepass hatte und den beantragen musste, um morgen in aller Frühe nach München aufzubrechen, denn ein Visum brauch ich ja auch noch. Im Büro muss noch Vieles übergeben werden und ein paar Aufgaben lassen sich auch nicht 2 Wochen aufschieben.