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…und kann auf 2 1/2 erfolgreiche Arbeitswochen zurückblicken. Heute war noch ein strammer Tag an dem ich aber letztendlich alles geschafft habe, was zu tun war. Es war eine schöne und spannende Zeit, in der ich, trotz der vielen Arbeit, viel erleben konnte. Mein Dank geht hier besonders an meine Helferlein und Dolmetscher und Assistenten, die sich den A… für mich aufgerissen haben.
Hier das recht eindrucksvolle Beweismittel:

Das ein so kleines Büchlein einem so viel Arbeit machen kann…..hätt ich nicht gedacht.
Stolze 170 Seiten, zweisprachig in englisch und chinesisch. Yes, we did it!
Jetzt werde ich mich langsam auf den Weg ins Apartement machen….vorher lädt mich Edgar allerdings noch zum Essen ein. Aber alt werde ich heute nicht. Ich muss auch noch Koffer packen und zusehen, dass ich den ganzen Ramsch den ich gekauft habe auch unterbringe. Mal sehen.
An dieser Stelle möchte ich mal alle fleißigen Leser meines Reisetagebuches ganz lieb grüßen, die Verwandschaft im hohen Norden eingeschlossen, denn ich habe erfahren, dass auch dort der Ein oder Andere hier reingeschaut hat. Liebe Grüße aus der Ferne an alle…..Bis bald, Eure Katrin
Anmerkung: Ein paar Fotos und Videos von hier werde ich noch nachtragen, da in Beijing Youtube nicht funktioniert und ich sonst die Videos nicht einbinden kann.
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Kleiner Nachtrag: Ich hatte heute noch einen sehr lustigen Abend und habe noch eine sehr nette ehemalige Mitarbeiterin der Firma kennengelernt, mit der ich mich ausgesprochen gut unterhalten konnte. Die war so schön normal und auf meiner Wellenläge. Hat mich sehr gefreut sie kennenzulernen und das war dann auch ein sehr schöner Abschluss meines “kleinen” Peking/Beijing-Abenteuers.
Mein Fazit: Beijing ist eine tolle Stadt in einem tollen Land, in das ich vielleicht nochmal zum Urlaubmachen komme. Arbeiten hier ist sehr spannend und macht Spaß, ist allerdings auch recht anstrengend, weil die Vorstellungen zwischen Chinesen und speziell Deutschen bezgl. Qualität weit auseinandergehen. Das ist nicht negativ gemeint, allerdings macht es das Arbeitsleben hier manchmal ziemlich nervenaufreibend. Für längere oder kürzere Zeit hier leben könnte ich gar nicht. Ist mir alles zu laut, zu stickig, zu hektisch. Ich fahre lieber mit meinem Fahrrad durch das Altmühltal und genieße die schöne Natur bei uns daheim. Bin halt doch kein Stadtmensch.
Trotz alledem: Thank you, Beijing. I had a great time! Bye bye.
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Peking: vorletzter Arbeitstag
…Mann, was haben wir heute geschafft. Einen ganzen Berg haben wir noch abgearbeitet und kommen gut voran, sodass ich jetzt gaz beruhigt bin, dass wir morgen alles abschließen können.
Bezgl. Wetter war das heute der heißeste und schwülste Tag, den ich hier erlebt habe. Wir hatten eine 40 Grad heiße Saunaluft draußen. Mir ist die Suppe heute nur so runtergelaufen und ich war froh als ich endlich im Apartement mit Klimaanlage war. Und selbst da war eine ziemlich dicke Luft. Heute war ein schöner Abend in netter Runde. Die vier bekannten Gesichter von gestern haben mich auch heute wieder kulinarisch versorgt. Oh, mann, meine Webseite macht den Eindruck, dass ich hier nur zum Essen war. Ein bißchen gearbeitet habe ich die letzten 2,5 Woche schon auch. Aber hier in China spielt das Essen ein ziemlich große Rolle und wird sehr ausgiebig und reichlich zelebriert. Zum Glück ist es sehr leichte Kost, die das Ganze dann recht engenehm sein lässt. Hier die Bilder von dem sehr schönen Restaurant, das wir heute Abend besucht haben. Ich glaube, das war so eine Art Bio-Restaurant. Hat einen sehr guten Endruck auf mich gemacht und das Essen war sehr frisch und lecker.
Wir hatten einen lustigen Abend, da die drei Jungs sich eine Flasche Schnaps bestellt hatten, und die über den Abend verteilt zu Dritt geleert haben. Auch Edgar hat ein wenig über den Drust getrunken und irgendwann seinen Sentimentalen bekommen. Das Ende vom Lied war, dass er mir gefühlte 395.000 Mal für die schöne Zeit und die gute Zusammenarbeit gedankt hat und mich morgen wieder zu Essen einladen möchte. Puhhh. Ich dachte eigentlich, ich kann morgen in Ruhe packen.
Da wir den Abend von meinem Kunden gesponsert bekommen haben, war das mit der Flasche Schnaps also auch recht günstiges Unterfangen.
Im Apartement angekommen musste ich noch ein paar Sachen an meinem Projekt arbeiten…das habe ich jetzt auch abgeschlossen und somit gehts auf ins Bettchen. Die vorletzte Nacht hier in Beijing. Schlaf gut, Rino.
Nachtrag: Edgars Fotos von diesem Abend:
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Peking: ein weinendes und ein lachendes Auge
Nach einem normalen, aber effektiven und ziemlich anstrengenden Arbeitstag, habe ich die vier wichtigsten und mir am meisten ans Herz gewachsenen Leute zu einem Abendessen eingeladen. Quasi als Dankeschön, für die viele Mühe, die die mit mir hatten. Es war ein recht lustiger Abend, an dem ich doch gemerkt habe, dass ich am Samstag auch mit einem weinenden Auge nach Hause fliegen werde. Die Menschen hier sind so freundlich und zuvorkommend und lieb zu mir, dass ich mir fast ein wenig blöd vorgekommen bin, sie nur mit einem Abendessen abzuspeisen.
Lisa, die mich fast jeden Tag morgens und Abends mit dem Auto zur Arbeit mitgenommen und Abends nach Hause gebracht hat. Edgar, der Dolmetscher, der mit einer Engelsgeduld auch meine noch so bescheuertste Frage beantwortet hat, mir die Kommunikation im Büro um Einiges erleichtert hat, und sich bei mir zusätzlich als ziemlich guter Tourguide fürs Sightseeing etabliert hat. Jiang, den ich als Drucker, Assistent und Mädchen für alles missbrauchen durfte, und letztendlich Mr. Liu, der schön brav meine ganzen Dokumente mehrmals korrigiert hat (sorry für die vielen Fehler im chinesischen Teil). Allen hab ich heute hoffentlich auf die Art danke sagen können und werde sie schon ein bischen vermissen.
Wir waren wieder in dem Restaurant essen, in dem ich mit Edgar schon war und wir den Hot Pot hatten. Diesen Kupferkessel mit heißem Wasser, in das man dann Fleisch und Gemüse und etliche andere Sachen tun kann. Einfach nur lecker, auch heute. Dazu gab es einen ganz leckeren Blumentee aus gelben Blüten. Boah war der gut. Und Edgar bestellte dann noch Bier. Ich hatte ein bischen das Gefühl, die wollten mich abfüllen.
Ganz überrascht war ich, als Mr. Liu auf einmal mit einem kleinen Kästchen vor mir stand und sagte, das sei für mich. Ein Geschenk, fragte ich. Er nickte und ich machte auf. Ich musste lachen. Darin waren zwei knubbelige Füße mit Spinnen drauf. Ich schaute etwas fragend in die Runde und dachte, die Dinger haben bestimmt eine symbolische Bedeutung, wie fast alles hier in China. Ich wurde schnell aufgeklärt: Die Füße mit den Spinnen daraf bedeuten, dass ich immer dann glücklich sein werde in meinem Leben, wenn ich zufrieden bin, und das überall wohin ich gehen werde. Da musste ich mir doch ein kleines Tränchen verdrücken, so gerührt war ich. Ich fands sehr süß von denen. Einer von den Füßen ist übrigens für meinen Boyfriend.
Somit geht einer meiner lezten Abende so langsam zu Ende. Ich werde mich jetzt noch ein wenig an die Arbeit machen, damit Edgar morgen wieder was zu tun hat. Und dann hoffe ich, dass ich Donnerstag und Freitag so effektiv wie möglich das Projekt beenden kann und am Freitag die Daten übergeben kann.
Nachtrag: Edgars Fotos von diesem Abend:
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Puhhh, auch diesen Tag habe ich geschafft. Es ist noch viel Arbeit, aber es ist zu schaffen bis Freitag Abend. Und Samstag geht es dann endlich nach Hause. Oh, wie freue ich mich.
Heute möchte ich mal mein wichtigstes Utensil hier in Peking zeigen. Darf ich vorstellen: mein Überlebens-Notizbuch. Hier sind alle wichtigen Informationen, Telefonnummern, chinesische Adressen enthalten, die mich an fast jedes Ziel hier gelangen lassen.

Visitenkarte vom Büro, Sitghseeing-Tipps meiner Kollegen etc.

…und damit ich auch nach Hause finde: die Adresse von meinem Apartement. Die wichtigste und auch mittlerweile vergilbteste Seite in diesem Buch.
Alles Relikte meiner lieben Aufpasser, die sich in den letzten zwei Wochen rührend um mich gekümmert haben. Als Dankeschön, werde ich die vier wichtigesten morgen zu einem leckeren Abendessen in ein Restaurant einladen. Das sollte es mir wert sein, denke ich. Das wird bestimmt ein lustiger Abend mit lecker Essen. Ich werde berichten.
Für heute ist noch ein wenig Arbeit geplant. Ich lege ein paar Überstunden ein, damit ich so viel wie möglich schaffe und sicher am Freitag fertig werde. Schauen wir mal, ob mir nicht der Auftraggeber meines Kunden einen Strich durch die Rechnung macht und mir noch 1.000 Ergänzungen schickt.
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…und der Montag ist auch schon wieder rum. Eigentlich vergehen die Tage hier wie im Flug. Trotzdem noch so lange, bis ich nach Hause kann. Nichtsdestotrotz muss ich noch ein wenig was arbeiten, um das Pensum bis zum Ende der Woche zu schaffen.
Heute war wieder ein normaler Arbeitstag ohne viel Highlights, außer dass ich allen Leuten grad auf die Füße treten muss, mir zügig die fehlenden Informationen zu beschaffen oder zu schicken. Mittags sind wir alle zusammen Mittagessen gegangen. An dieser Stelle möchte ich mal ein paar Leute aus dem Büro vorstellen:

v.l.n.r.: Dennis, Lisa (meine Fahrerin), Ruby, Greace

v.l.n.r.: Jemmy, Jiang
Den Rest der Leute im Büro werde ich in den nächsten Tagen wohl auch mal erwischen, damit ich alle auf meine Seite hier bekomme.
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Peking: Ming Gräber und chinesische Mauer
…das war ein schöner Tag, auch wenn mich mein Bauch heute etwas geärgert hat. Er ist doch nicht das Essen hier gewohnt und hat mir das heute mehrmals deutlich gezeigt.
Heute morgen um 8.00 Uhr ging es mit dem Tourbus zu den Ming Tombs (Gräber der Ming Dynastie). Ein kurzer geschichtlicher Einblick, den ich an dieser Stelle nicht vertiefen möchte, und sehr schöne Tempelanlagen und Parks waren sehr beeindruckend und schön anzusehen, bzw. zu hören.
Nachdem wir hier durch waren, fuhren wir weiter zu einer Jadefabrik, in der Souveniers gekauft werden konnten und dort gab es auch ein leckeres Mittagessen.
Nach dem Lunch wurden wir zum eigentlichen Highlight an diesem Tag gebracht. Eins der bekanntesten und schönsten Teilstücke (Badaling) der chinesischen Mauer sollte unser Hauptprogrammpunkt heute sein. Inkl. einer kleinen (eigentlich war sie ziemlich anstregend) Klettertour hoch zu einem der 40.000 Wachtürme. Wow, war das anstrengend in der Sonne.
Aber nicht die Sonne war das eigentliche Martyrium, sondern die Beschaffenheit des Weges. Das war an einigen Stellen schon ziemlich kriminell und ich wunderte mich über einige ältere chinesische Menschen, die diesen Weg auch auf sich nahmen. Der Krankenwagen soll angeblich eine feste Einrichtung an den Einstiegsstellen der chin. Mauer sein. Ich verstand recht schnell warum, denn wir jungen, ach so fitten, Leute kamen ebenfalls sehr ins Schwitzen und Schnaufen. Unser Tour Guide warnte uns vorher, vorsichtig zu sein und keine Experimente zu machen. Und er ließe dort nur fitte Leute hoch, die gut auf den Beinen sind.
Es waren Passagen dabei, die so steil waren, dass wir fast auf allen Vieren dort hoch mussten. Nicht zuletzt die Steine waren sehr glatt und die Stufen alles andere als gleichmäßig. Der Blick den man allerdings alle paar Meter zurückschweifen ließ, weil man eine kleine Pause einlegte, war gigantisch. Leider kam bei mir nicht das Bewußtsein auf, dass ich gerade auf der chin. Mauer stehe. Vielleicht war es einfach zu beeindruckend. Wir erklimmten recht zügig den Wachturm und das Erfolgserlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Der Abstieg schließlich, war auch nicht viel einfacher als der Aufstieg, da wir abwärts auch wieder die ziemlich steilen und dazu glatten Stellen überwinden mussten. Trotz aller Anstrengungen aber ein tolles und beeindruckendes Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde.
Auf dem Rückweg fuhr unser Tourbus einen kleinen, nicht eingeplanten, Umweg, um uns das Olympische Gelände, Olympische Sommerspiele von 2008, im Vorbeifahren zu zeigen. Wir sahen den “Watercube” in dem Michael Felbs 8 Goldmedaillen holte. Wir sahen ein paar andere Stadien für diverse Sportarten und auch einen Blick auf das Olympische Dorf konnten wir werfen. Sehr cool, das auch mitnehmen zukönnen.
Als wir alle dachten, jetzt geht es nach Hause, überraschte unser Tourguide uns ein zweites Mal. Er lud uns alle zu einer traditionell chinesischen Teezeremonie ein. Das war sehr interessant anzuschauen und die 5 Sorten Tee, die wir in kleinen Bechern probieren durften, war der bisher hochwertigste, aromtischste und leckerste Tee, den ich in meinem Leben getrunken habe.
Alles in Allem ein runder Abschluss eines runden Tages, der mir, neben anderen schönen Eindrücken, in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
Jetzt bin ich platt und freue mich auf ein feudales Abendessen nach einem großen Tag.

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Peking: Antikmarkt und happy Shopping
Yippie, war ich heute erfolgreich. Habe alle Mitbringsel und Selberbehalterl auf dem Antikmarkt bekommen und habe sie gerade alle hier auf dem Boden im Apartement ausgebreitet und erfreu mich daran.
Der Antikmarkt heute vormittag war sehr interessant und lud zum länger Verweilen ein. So viel Grusch und schöne Sachen die der Mensch nicht braucht. Und so billig. Ich hatte morgens erst das Bedürfnis noch etwas Geld abzuheben, meine Karte hat an dem Automaten aber nicht funktioniert. So bin ich mit, wie ich dachte, viel zu wenig Geld in der Tasche zum Antikmarkt gefahren. Aber das Geld hat locker gereicht. Mein Begleiter, Aufpasser und Dolmetscher, Edgar, hat toll für mich verhandelt. Was mich wundert ist, dass man immer auf weniger als den halben Preis runterhandeln kann. Ich hab das dann mal selber probiert und sogar bei mir hat es funktioniert. Erfolgserlebnis.
Wir hatten leider nicht allzu viel Zeit, weil ich um 13.00 Uhr im Büro sein wollte, da wir heute ein wichtiges Meeting mit dem Auftraggeber hatten. So sind wir dann nach viel zu kurzen zwei Stunden vom Markt heruntergegangen und ich habe mich auf zum Apartement gemacht, um meinen Rucksack mit dem Computer zu holen und um mich ein wenig frisch zu machen und etwas Schickeres anzuziehen. Schließlich bekommt man nicht alle Tage den Marketingleiter von PetroChina, Chinas größtem Ölkonzern, zu Gesicht.
Das Meeting verlief zu meiner Überraschung ganz gut und mein Englisch, was ich ja die letzten Tage gut trainieren konnte, ließ mich auch nicht im Stich, als ich mein 140 Seiten-Booklet Seite für Seite präsentieren musste. Puhh, geschafft, auf die Schulter klopf. Yepp, ich war richtig stolz auf Steffi und mich, als Herr Xu (sprich: Tschu) zu mir sagte, er danke mir für die viele Arbeit und Mühe, die ich mir mit dem Booklet gegeben habe. Man sähe, dass wir viel Zeit investiert hätten.
Danke auch an Steffi an dieser Stelle für die gute Vorlage!
Dennoch hat diese Freude nicht allzu lange angehalten, als dann in dem Meeting herauskam, dass er noch einige Ergänzungen wünscht, er mir Montag noch ein paar Sachen schicken wird, am Mittwoch ein Meeting hat, bei dem mit Sicherheit noch ein paar Anmerkungen zum Booklet kommen und erwartet das bis Ende nächster Woche diese eingepflegt sind. Das hieße für mich, dass ich frühestens Samstag nach Hause fliegen kann, was heute schon ein kleiner Weltuntergang für mich war, da ich nach fast zwei Wochen langsam ziemlich Heimweh nach meinem Spatzl und good old Germany bekomme. Ich warte jetzt mal ab, was der Montag bringt und evtl. brauche ich meinen Flug am Mittwoch doch nicht canceln.
Nun werde ich mich aber langsam ins Bettchen verabschieden, da ich morgen frei habe und es früh um 8.00 Uhr auf zum 2. Hardcore-Sightseeing-Trip geht. Es wird noch nicht verraten was ich mir gebucht habe. Alle Fotos und Infos folgen morgen.
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Peking: ein ganz normaler Arbeitstag
Heute war heiß und sonnig und viel Arbeit. Das zusammenfassend für diesen Tag. Ich war allerdings sehr effektiv und habe heute viel Arbeit geschafft, sodass ich morgen einen halben Tag frei haben werde und auf den Antikmarkt gehen kann. Endlich ein bißchen shoppen nach der vielen Arbeit.
Gleich werde ich zum Essen mitgenommen. Es gibt Sezhuan-Art. Ich bin mal gespant wie scharf das sein wird. Ich berichte später und werde vielleicht ein paar Bilder online stellen können.
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So, bin jetzt wieder im Apartement und bin lecker satt und ziemlich angetrunken. Das heiße, schwüle Wetter und Wein vertragen sich nicht gut. Wir waren in einem bekannten Pekinger Sezhuan Restaurant und ich war wirklich begeistert von diesem Essen. Sehr fein, teilweise sehr scharf, aber sehr schmackhaft.
Danach gingen wir noch in einen Biergarten, der sehr europäisch war und zum länger Bleiben einlud. Ich war allerdings sehr müde und konnte deswegen und auf Grund meines Weinkonsums den englischen Gesprächen meiner Gastgeber nicht mehr allzu gut folgen. Morgen ist Antimarkt geplant, auf de ich mich schon sehr freue. Ich werde dort wieder viele Bilder machen und befürchte, dort auch genauso viel zu shoppen. Mal schauen. Guts Nächtle.
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…heute haben wir erfolgreich ein kleines Missverständnis aufklären können und haben sehr gelacht. Ich hatte vorgestern die Situation im Supermarkt, dass ich 20 Y zu zahlen hatte und der Kassiererin einen 10er und zwei 5er geben wollte. Sie schüttelte den Kopf und brabbelte mich auf chinesisch voll. Ich wollte ihr wiederum das Geld geben und sie schüttelte wieder den Kopf. Das ging ein paar mal hin und her, bis ich ihr entnervt einen 100er in die Hand drückte. Sie lächelte und nickte und gab mir Wechselgeld raus…soviel dazu. Ich hatte die Situation bereits wieder vergessen.
Heute war ich Mittags mit Lisa, meiner Fahrerin, und Jiang einem jungen Mitarbeiter in einem netten kleinen Restaurant essen. Wir hatten Spaß und unterhielten uns. Als es ans bezahlen ging wollte ich wiederum meine zwei 5er loswerden und die Kellnerin schüttelte wieder mit dem Kopf, bis Lisa und Jiang fürchterlich das Lachen anfingen. Ich schaute fragend in die Runde und wurde aufgeklärt: die 5er sind keine halben 10er sonder halbe 1er. Da hatte ich den Grund, warum die keiner haben wollte. Lustig wars auf jeden Fall.

Hab sie übrigens immer noch. Heute war es wieder total schwül. Als ich heute morgen aus dem Apartement ging, war ich schon am schwitzen bevor ich überhaupt 10 Schritte gelaufen bin. Man muss sich da wirklich daran gewöhnen. Da ich heute Abend im Apartement noch ein wenig arbeiten wollte hatte ich sonst nichts weiter vor, als einen gemütlichen Abend. Ich habe allerdings bei der Gelegenheit ein paar chinesische Möbel- und Deko-Details vom Appartement eingefangen, weil mir die so gut gefallen.
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Peking: Viel Kitsch und endlich Orangensaft
…ja, ich hab ihn gefunden. Endlich richtiger Orangensaft. Die Plörre auf deren Packungen steht “100% Fruit Juice” können die hier selber trinken. Zucker, Farbstoff und Wasser ist das. Aber ich war erfolgreich. Ich habe in meinem Supermarkt richtigen Orangensaft gefunden und trinke ihn gerade genüsslich. Soviel zu diesem kleinen Erfolgserlebnis.
Der Tag heute war relativ normal und ohne viele Hightlights, außer dass ich langsam Licht am Ende des Tunnels sehe bei meiner Arbeit und ich heute Halbzeit habe. Die Zeit rennt nur so dahin. Aber ich freu mich schon wieder auf Deutschland mit den ganz normalen Dingen des Lebens. Ich bin wirklich kein Großstadtmensch, das habe ich auf jedenfall hier in Beijing gelernt. Ich krieg hier langsam einen Großstadtkoller.
Ich war heute Mittag alleine zum Essen, da mein Dolmetscher heute mal einen Tag Auszeit hatte. Es gab Nudeln mit Gemüse, die ich mir mit Händen und Füßen auf gut Glück bestellt habe, weil die Karte komplett auf Chinesisch war. Einfach aber lecker wars. Abends ging ich dann nochmal zu der Einkaufsmeile von Mittags um mich dort ein wenig in der Shopping Mall aufzuhalten. Krass! So viele kleine Läden auf einmal hab ich noch nie gesehen. Und alles schön nach Themen sortiert: HiFi. Handys. Klamotten für Mädels (90%). Klamotten für Jungs (10%). Taschen und Leder. Und alle Läden gefühlte 4 qm groß. Ich konnte leider keine Bilder drinnen machen, weil es verboten war und ich nicht verhaftet werden wollte.
Ich war dort recht schnell durch, da ich Klamotten hier sowieso nicht kaufen kann. Ich bräuchte hier Größe XXXL. Das ist frustrierend. Das tue ich mir nicht an. Aber kucken war ok. Draußen wieder angekommen schaute ich auch nicht schlecht. Da stand ein Mann mit einem Karren, in dem 5 total niedliche Hundewelpen rumsprangen. Die hätte ich am liebsten sofort geklaut. Soviel zu diesem sonnigen und erfolgreichen Tag.
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…heute Mittag gab es eins der leckersten Essen, die ich hier bis jetzt bekommen habe. HOT POT. Ein riesiger Kupertopf mir Schlot in der Mitte. Hierein wird glühende Kohle gefüllt, die was Wasser drumherum zum Kochen bringt. Dann bestellt man sich Fleisch und Gemüse und Nudeln und kocht dieses kurz in dem Wasser. Wir hatten ein sehr geniales, zartes Fleisch, war nur auf der Zunge zerging. Dazu Mangold (???) und eine sehr leckere scharfe Sauße, in die man alles eindippen kann…Einfach nur lecker.
Feuertopf (chin. 火鍋 / 火锅, Huǒguō, jap. Nabemono, im englischen Steamboat oder Hotpot) auch bekannt als chinesisches Fondue oder in der Schweiz Fondue chinoise, ist ein Gericht, welches in ganz Ostasien (China, Taiwan, Korea, Vietnam, Thailand und Japan) verbreitet ist. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Feuertopf
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Da heute so schönes Wetter war und endlich mal klare Sicht, habe ich mal ein paar Impressionen auf meinem Balkon hier eingefangen.
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Gleich werde ich abgeholt und es geht auf zum Foodmarket. Ein traditionell chinesischer Markt mit viel zum Essen. Heuschrecke & Co. lässt grüßen. Edgar sagte mir, er nimmt mich dorthin nur zum Fotos machen mit. Zu Essen bekomme ich dort nichts. Warum wohl?
Nach dem Foodmarket ging es dann noch zu einer ziemlich netten Barmeile, die um einen See herum angelegt ist. Besser gesat, sind das drei mit einander verbundene Seen, um die sich Bars und Kneipen schlängeln. Sehr nett und lauschig, mit viel kitschiger und möchtegern-romatischer chinesischen Popmusik. Und viele verliebte Pärchen, dass man fast neidisch wird, wenn man grad keinen zum Verliebtsein dabei hat.
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…ich habe endlich Internet im Apartement und kann in Ruhe meine Webseite pflegen und die Reiseberichte nachholen.
Heute war ein angenehmer Arbeitstag, der eigentlich nicht viel zu bieten hatte, bis auf den Besuch in einer original chinesischen Kantine….Wir hatten nicht viel Zeit zum Essen gehen, weil um 13.00 Uhr ein Meeting angesetzt war, ich mich aber nicht von meiner Arbeit losreißen konnte. Also führte mich mein Dolmetscher runter in den Keller.
Es war laut und auch ein bißchen muffelig und es roch fürchterlich nach Essen. War eine ganz besondere Erfahrung, da es in den Restaurants, in denen ich bis jetzt war, relativ gesittet zuging. Hier in der Kantine war es dann doch schon ein wenig origineller. Das Essen wurde mit “Schaufeln” direkt auf das Tablett geladen. Ich habe mir einfach gut zugeredet, dass das Tablett wohl sauber sei. Aber gut geschmeckt hat es dann trotzdem.
Hier eine kleine Impression meines Mitagessens:

Der restliche Tag war recht unspektakulär bis ich Zuhause kurz in den Supermarkt ging um wieder etwas einzukaufen. Danach wollte ich mir in einem benachbarten Restaurant etwas zu essen holen und ins Apartement mitnehmen und traf dort doch tatsächlich den Geschäftsführer der Firma in der ich zur Zeit arbeite. Er war mit seiner Frau und dem Seniorchef der Firma dorthin gekommen, um eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen und ich konnte mich nicht herausreden jetzt schon nach Hause zu wollen. Also wurde ich kurzerhand eingeladen zum Essen.