Peking: ich habs geschafft…

…und kann auf 2 1/2 erfolgreiche Arbeitswochen zurückblicken. Heute war noch ein strammer Tag an dem ich aber letztendlich alles geschafft habe, was zu tun war. Es war eine schöne und spannende Zeit, in der ich, trotz der vielen Arbeit, viel erleben konnte. Mein Dank geht hier besonders an meine Helferlein und Dolmetscher und Assistenten, die sich den A… für mich aufgerissen haben.

Hier das recht eindrucksvolle Beweismittel:


Das ein so kleines Büchlein einem so viel Arbeit machen kann…..hätt ich nicht gedacht.
Stolze 170 Seiten, zweisprachig in englisch und chinesisch. Yes, we did it!

Jetzt werde ich mich langsam auf den Weg ins Apartement machen….vorher lädt mich Edgar allerdings noch zum Essen ein. Aber alt werde ich heute nicht. Ich muss auch noch Koffer packen und zusehen, dass ich den ganzen Ramsch den ich gekauft habe auch unterbringe. Mal sehen.

An dieser Stelle möchte ich mal alle fleißigen Leser meines Reisetagebuches ganz lieb grüßen, die Verwandschaft im hohen Norden eingeschlossen, denn ich habe erfahren, dass auch dort der Ein oder Andere hier reingeschaut hat. Liebe Grüße aus der Ferne an alle…..Bis bald, Eure Katrin

Anmerkung: Ein paar Fotos und Videos von hier werde ich noch nachtragen, da in Beijing Youtube nicht funktioniert und ich sonst die Videos nicht einbinden kann.

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Kleiner Nachtrag: Ich hatte heute noch einen sehr lustigen Abend und habe noch eine sehr nette ehemalige Mitarbeiterin der Firma kennengelernt, mit der ich mich ausgesprochen gut unterhalten konnte. Die war so schön normal und auf meiner Wellenläge. Hat mich sehr gefreut sie kennenzulernen und das war dann auch ein sehr schöner Abschluss meines “kleinen” Peking/Beijing-Abenteuers.

Mein Fazit: Beijing ist eine tolle Stadt in einem tollen Land, in das ich vielleicht nochmal zum Urlaubmachen komme. Arbeiten hier ist sehr spannend und macht Spaß, ist allerdings auch recht anstrengend, weil die Vorstellungen zwischen Chinesen und speziell Deutschen bezgl. Qualität weit auseinandergehen. Das ist nicht negativ gemeint, allerdings macht es das Arbeitsleben hier manchmal ziemlich nervenaufreibend. Für längere oder kürzere Zeit hier leben könnte ich gar nicht. Ist mir alles zu laut, zu stickig, zu hektisch. Ich fahre lieber mit meinem Fahrrad durch das Altmühltal und genieße die schöne Natur bei uns daheim. Bin halt doch kein Stadtmensch.

Trotz alledem: Thank you, Beijing. I had a great time! Bye bye.

Peking: vorletzter Arbeitstag

…Mann, was haben wir heute geschafft. Einen ganzen Berg haben wir noch abgearbeitet und kommen gut voran, sodass ich jetzt gaz beruhigt bin, dass wir morgen alles abschließen können.

Bezgl. Wetter war das heute der heißeste und schwülste Tag, den ich hier erlebt habe. Wir hatten eine 40 Grad heiße Saunaluft draußen. Mir ist die Suppe heute nur so runtergelaufen und ich war froh als ich endlich im Apartement mit Klimaanlage war. Und selbst da war eine ziemlich dicke Luft. Heute war ein schöner Abend in netter Runde. Die vier bekannten Gesichter von gestern haben mich auch heute wieder kulinarisch versorgt. Oh, mann, meine Webseite macht den Eindruck, dass ich hier nur zum Essen war.  Ein bißchen gearbeitet habe ich die letzten 2,5 Woche schon auch. Aber hier in China spielt das Essen ein ziemlich große Rolle und wird sehr ausgiebig und reichlich zelebriert. Zum Glück ist es sehr leichte Kost, die das Ganze dann recht engenehm sein lässt. Hier die Bilder von dem sehr schönen Restaurant, das wir heute Abend besucht haben. Ich glaube, das war so eine Art Bio-Restaurant. Hat einen sehr guten Endruck auf mich gemacht und das Essen war sehr frisch und lecker.

Wir hatten einen lustigen Abend, da die drei Jungs sich eine Flasche Schnaps bestellt hatten, und die über den Abend verteilt zu Dritt geleert haben. Auch Edgar hat ein wenig über den Drust getrunken und irgendwann seinen Sentimentalen bekommen. Das Ende vom Lied war, dass er mir gefühlte 395.000 Mal für die schöne Zeit und die gute Zusammenarbeit gedankt hat und mich morgen wieder zu Essen einladen möchte. Puhhh. Ich dachte eigentlich, ich kann morgen in Ruhe packen.

Da wir den Abend von meinem Kunden gesponsert bekommen haben, war das mit der Flasche Schnaps also auch recht günstiges Unterfangen.

Im Apartement angekommen musste ich noch ein paar Sachen an meinem Projekt arbeiten…das habe ich jetzt auch abgeschlossen und somit gehts auf ins Bettchen. Die vorletzte Nacht hier in Beijing. Schlaf gut, Rino.

Nachtrag: Edgars Fotos von diesem Abend:

Peking: ein weinendes und ein lachendes Auge

Nach einem normalen, aber effektiven und ziemlich anstrengenden Arbeitstag, habe ich die vier wichtigsten und mir am meisten ans Herz gewachsenen Leute zu einem Abendessen eingeladen. Quasi als Dankeschön, für die viele Mühe, die die mit mir hatten. Es war ein recht lustiger Abend, an dem ich doch gemerkt habe, dass ich am Samstag auch mit einem weinenden Auge nach Hause fliegen werde. Die Menschen hier sind so freundlich und zuvorkommend und lieb zu mir, dass ich mir fast ein wenig blöd vorgekommen bin, sie nur mit einem Abendessen abzuspeisen.

Lisa, die mich fast jeden Tag morgens und Abends mit dem Auto zur Arbeit mitgenommen und Abends nach Hause gebracht hat. Edgar, der Dolmetscher, der mit einer Engelsgeduld auch meine noch so bescheuertste Frage beantwortet hat, mir die Kommunikation im Büro um Einiges erleichtert hat, und sich bei mir zusätzlich als ziemlich guter Tourguide fürs Sightseeing etabliert hat. Jiang, den ich als Drucker, Assistent und Mädchen für alles missbrauchen durfte, und letztendlich Mr. Liu, der schön brav meine ganzen Dokumente mehrmals korrigiert hat (sorry für die vielen Fehler im chinesischen Teil). Allen hab ich heute hoffentlich auf die Art danke sagen können und werde sie schon ein bischen vermissen.

Wir waren wieder in dem Restaurant essen, in dem ich mit Edgar schon war und wir den Hot Pot hatten. Diesen Kupferkessel mit heißem Wasser, in das man dann Fleisch und Gemüse und etliche andere Sachen tun kann. Einfach nur lecker, auch heute. Dazu gab es einen ganz leckeren Blumentee aus gelben Blüten. Boah war der gut. Und Edgar bestellte dann noch Bier. Ich hatte ein bischen das Gefühl, die wollten mich abfüllen.

Ganz überrascht war ich, als Mr. Liu auf einmal mit einem kleinen Kästchen vor mir stand und sagte, das sei für mich. Ein Geschenk, fragte ich. Er nickte und ich machte auf. Ich musste lachen. Darin waren zwei knubbelige Füße mit Spinnen drauf. Ich schaute etwas fragend in die Runde und dachte, die Dinger haben bestimmt eine symbolische Bedeutung, wie fast alles hier in China. Ich wurde schnell aufgeklärt: Die Füße mit den Spinnen daraf bedeuten, dass ich immer dann glücklich sein werde in meinem Leben, wenn ich zufrieden bin, und das überall wohin ich gehen werde. Da musste ich mir doch ein kleines Tränchen verdrücken, so gerührt war ich. Ich fands sehr süß von denen. Einer von den Füßen ist übrigens für meinen Boyfriend.

Somit geht einer meiner lezten Abende so langsam zu Ende. Ich werde mich jetzt noch ein wenig an die Arbeit machen, damit Edgar morgen wieder was zu tun hat. Und dann hoffe ich, dass ich Donnerstag und Freitag so effektiv wie möglich das Projekt beenden kann und am Freitag die Daten übergeben kann.

Nachtrag: Edgars Fotos von diesem Abend:

Peking: sportlicher Zeitplan mit Ende in Sicht

Puhhh, auch diesen Tag habe ich geschafft. Es ist noch viel Arbeit, aber es ist zu schaffen bis Freitag Abend. Und Samstag geht es dann endlich nach Hause. Oh, wie freue ich mich.

Heute möchte ich mal mein wichtigstes Utensil hier in Peking zeigen. Darf ich vorstellen: mein Überlebens-Notizbuch. Hier sind alle wichtigen Informationen, Telefonnummern, chinesische Adressen enthalten, die mich an fast jedes Ziel hier gelangen lassen.


Visitenkarte vom Büro, Sitghseeing-Tipps meiner Kollegen etc.


…und damit ich auch nach Hause finde: die Adresse von meinem Apartement. Die wichtigste und auch mittlerweile vergilbteste Seite in diesem Buch.

Alles Relikte meiner lieben Aufpasser, die sich in den letzten zwei Wochen rührend um mich gekümmert haben. Als Dankeschön, werde ich die vier wichtigesten morgen zu einem leckeren Abendessen in ein Restaurant einladen. Das sollte es mir wert sein, denke ich. Das wird bestimmt ein lustiger Abend mit lecker Essen. Ich werde berichten.

Für heute ist noch ein wenig Arbeit geplant. Ich lege ein paar Überstunden ein, damit ich so viel wie möglich schaffe und sicher am Freitag fertig werde. Schauen wir mal, ob mir nicht der Auftraggeber meines Kunden einen Strich durch die Rechnung macht und mir noch 1.000 Ergänzungen schickt.

Peking: Der Endspurt beginnt

…und der Montag ist auch schon wieder rum. Eigentlich vergehen die Tage hier wie im Flug. Trotzdem noch so lange, bis ich nach Hause kann. Nichtsdestotrotz muss ich noch ein wenig was arbeiten, um das Pensum bis zum Ende der Woche zu schaffen.

Heute war wieder ein normaler Arbeitstag ohne viel Highlights, außer dass ich allen Leuten grad auf die Füße treten muss, mir zügig die fehlenden Informationen zu beschaffen oder zu schicken. Mittags sind wir alle zusammen Mittagessen gegangen. An dieser Stelle möchte ich mal ein paar Leute aus dem Büro vorstellen:


v.l.n.r.: Dennis, Lisa (meine Fahrerin), Ruby, Greace

v.l.n.r.: Jemmy, Jiang

Den Rest der Leute im Büro werde ich in den nächsten Tagen wohl auch mal erwischen, damit ich alle auf meine Seite hier bekomme.

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